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Die letzte Kuhlfuhr

A große Kuhlnfuhr von dem Schocht

de hot da Frächta mir hait brocht-

und i denk mir glei – o mei, o mei

wird dos leicht gor die Letzte sai?

 

I faung  aun zan schaufl´n – da Wog`n wird lara-

mir kimmt grod fia,- de san hai`t schwara.

Es wor da letzte Gruaß vom Schocht

der wos mi gor so traurig mocht.

 

Jetzt werd`n sie glei in Kölla trog`n

und ganz stüll mir daun wos sog`n

mir kemman nix mehr in dos Haus

im Schocht is stüll – ban Schocht -  is aus.

 

Zum Schaufstühl hob i mi zuwigland

i schaum mit net – und a bissal g`want

und denk ma owa, - so lang im Ofenrohr a Flangerl Ruaß

is - es no ollewal vom schocht a Gruaß.

 

A die Kinder soll`n es erfohr`n

wos Vota  und Großvota gleist hob`m in den vü`n  Johr`n.

Die Jugend wird in Fohnsdorf a weita trocht`n

Den olten Bergmann hoch zu ochten.

 

Josefine Honis 1978